Portrait: Die Event-Direktorin, die DAX-Konzerne das Staunen lehrt
Wenn Sandra Bergmann einen Raum betritt, verändert sich die Energie. Das sagen alle, die mit ihr gearbeitet haben — ob Praktikanten oder Vorstandsvorsitzende. Als Event-Direktorin eines der größten deutschen Industriekonzerne hat sie in den letzten 15 Jahren Maßstäbe gesetzt, die die Branche nachhaltig geprägt haben.
Der Weg zur Bühne der Macht
Bergmann begann als Produktionsassistentin bei einer kleinen Eventagentur in Hamburg. Keine glamouröse Geschichte, wie sie selbst sagt: „Ich habe drei Jahre lang Kabel geschleppt und Catering organisiert. Das war die beste Schule, die ich mir hätte wünschen können — weil man so versteht, was ein Event wirklich trägt.”
Heute verantwortet sie ein Team von 45 internen Event-Spezialisten und ein Jahresbudget im zweistelligen Millionenbereich. Ihre Projekte reichen vom Mitarbeitergespräch in kleiner Runde bis zum weltweiten Aktionärstag mit 15.000 Teilnehmern.
Ihr Prinzip: Relevanz vor Spektakel
Was Bergmann von vielen in ihrer Position unterscheidet: Sie lehnt aufwendige Spektakel ab, die keine Substanz haben. „Ein 50.000-Euro-Bühnenbild, das keiner versteht, ist Geldverschwendung. Ein ehrliches Gespräch in einem Raum, der die richtige Energie hat — das bewegt Menschen.”
Was die Branche von ihr lernen kann
In unserem ausführlichen Portrait spricht Bergmann über Führung unter Druck, die Kunst der letzten Meile vor großen Events — und warum sie nach jedem Projekt drei Tage Stille braucht. Ein Gespräch über Leidenschaft, Verantwortung und die Frage, was einen guten Event-Leader ausmacht.
